Hölderlin-Ausstellung des Tübinger Künstlerbundes … indessen wandelt droben harmlos das Gestirn…

Nun also- wenn auch um einen Monat verspätet – trotz aller Widrigkeiten – doch noch!  Die Hölderlin-Ausstellung, die einige Mitglieder des Künstlerbund Tübingen zum 250.Geburtstag des Dichters in der Kulturhalle Tübingen und in der Galerie des Künstlerbundes ausgerichtet haben, findet statt.

Meine Beiträge sind  ein  20-teiliges Tableau in Mischtechnik , das im Kontext  zu Hölderlins  2.Hälfte des Lebens im Tübinger Turm steht. Auf vielen Zetteln hatte er kurze Zeilen geschrieben, die heute wie poetische Edelsteine leuchten. Außerdem die großformatige Kohlezeichnung “Diotima”.

Zudem ein 11- minütigies Video zu meinem Künstlerbuch zu den “Bruchstücken” Hölderlins, gelesen vom Tübinger Theaterregisseur Siegfried Bühr . Es ist auch auf meiner Homepage und der Homepage des Künstlerbundes und auf Youtube zu finden..
https://youtu.be/m30hguxINp4

Drei Orte &  Drei Öffnungszeiten:

Kulturhalle, Nonnengasse 19 | 14. Mai – 13. Juni 2020

Do und Fr 16 – 19 Uhr, Sa 11 – 17 Uhr

Galerie Künstlerbund, Metzgergasse 3 | 14. Mai – 30. Mai 2020

Do und Fr 16 – 19 Uhr, Sa 11 – 17 Uhr

Galerie Fingur, Hintere Grabenstraße 45 | 12. Mai – 25. Juli

Do – Fr 14 – 20 Uhr  Sa 10 – 16 Uhr  So 11 – 15 Uhr

Auf eine Eröffnung mußten wir leider aufgrund er aktuellen Coraonalage verzichten

” Wo wir anlanden…” Bild-Erfinden an der Kunstakademie Bad Reichenhall in der Karwoche 9.-15.4. 2017

Sprechgitter Kloster Pfullingen "wo wir anlanden" nach einem Gedicht von Eva Christina Zeller
Sprechgitter Kloster Pfullingen “wo wir anlanden” nach einem Gedicht von Eva Christina Zeller

Literatur als Inspirationsquelle für die Bildende Kunst

Sie haben schon eine Menge Portraits, Aktzeichnungen, Stillleben oder Naturstudien hinter sich

und suchen neue Themen und Motive?

Literarische Texte können helfen, Bildideen zu entwickeln. Die Bilder Edvard Munchs wären ohne die Dramen Hendrik Ibsens nicht vorstellbar. Paul Klees Kompositionen wären ohne die Musik und die Literatur seiner Zeit nicht denkbar.

Kontraste, Rhythmen und andere Strukturen der Literatur sind mit denen der Bildenden Kunst durchaus verwandt und vergleichbar.

Ganz egal welche persönliche Stilrichtung Sie beim künstlerischen

Arbeiten bevorzugen: Gedichte, Kurzgeschichten, Szenen aus Dramen können zum Anlass werden, auf die eigene Vorstellungskraft zu vertrauen und nach persönlichen Bildlösungen zu suchen. Sowohl im gegenständlichen als auch auch im ungegenständlichen Bereich.

Bilder suchen und finden gelingt vor allem, wenn literarische Texte konkret und gleichzeitig offen genug sind, um Gefühle und innere Bilder zu wecken. So wird die Literatur zur Hebamme für bildnerische Lösungen, die sich weiterentwickeln, verselbständigen und autonom werden können ohne illustrativ zu bleiben.

Sieben Texte für sieben Tage künstlerische Arbeit. Gedichte und Geschichten von Edgar Allan Poe, Franz Kafka, William Shakespeare, Rainer Maria Rilke, Eva Christina Zeller, Dagmar Leupold und andere werden uns dabei begleiten.

Gelegentlich arbeiten wir auch mit Modellen (tableaux vivants) oder nach gegenständlichen Vorgaben.

Nach einer Vertiefung halten wir die ersten Ideen in Skizzen und Collagen fest. Danach entwickeln wir Bilder in unterschiedlichen Techniken, wie Zeichnung, Malerei oder Materialdrucken. Die entstandenen Werke können für sich stehen oder zu mehrteiligen Tableaux und Serien kombiniert werden.

Selbstverständlich können Sie sich auch auf nur einen Text konzentrieren, mit Texten bevorzugter Autoren oder völlig frei arbeiten.

http://www.kunstakademie-reichenhall.de/